Baumkon­trolle
in Remscheid

Ablösung der Baumrinde

Sonnenbrand an Buche in Remscheid: Ursache der Rindenschäden ist die plötzliche Sonneneinstrahlung auf vorher beschattete Stämme oder Äste. Die Freistellung ist meist schon Jahre vor der sichtbar werdenden Schädigung erfolgt.

Rinden­schäden an Bäumen

Rinden­schäden an Bäumen kommen gar nicht so selten vor. Vor allem die dünnrindigen Bäume, wie Buchen, Bergahorn oder Walnuss sind da sehr empfindlich.

Nicht nur die Größe der geschädigten Fläche hat Auswirkung auf die Schwere der Schädigung. Je nach Baumart können solche Schäden aufgrund ihres artspe­zi­fi­schen Holzaufbaus mehr oder weniger gut verkraftet werden.

Die Auswirkung solcher Schädigungen auf den Baum insgesamt kann bei einer Baumkon­trolle in Remscheid leicht festgestellt werden.

Ein häufige Ursache solcher Rinden­schäden sind zu starke Sonnen­ein­strahlung. Häufig werden beschattete Rinden­flächen durch zu starke Kronen­ein­kür­zungen oder Entfernung von Sträuchern oder Nachba­r­bäumen plötzlich der Sonne ausgesetzt.
Solche Schädigungen können durch Aufbringen eines Schutz­an­strichs vorab verhindert werden.

An Straßen und Einfahrten werden Bäume häufig durch Anfahr­schäden verletzt. Dabei wird die Rinde abgeschoben und der Holzkörper liegt frei. Solche Schäden können bei zeitnaher Behandlung durchaus erfolgreich behandelt werden. Dabei ist wichtig, die noch frische (bis maximal 3 Tage nach Unfall­schaden) am Baum mit dem licht- und wasse­r­un­durch­läs­sigen Tape zu verschließen. Noch teilungs­fähige Zellen werden geschützt und die Zellteilung (Kallus­bildung) wird weiterhin ermöglicht, so dass ein Wundver­schluss über einem Zeitraum von ca. 1 Jahr ermöglicht werden kann.

Rinden­schäden werden auch durch Schaderreger verursacht. In den letzten Jahren tritt die Buchen­kom­plex­krankheit sehr häufig auf. Bei dieser Erkrankung handelt es sich um ein Zusam­men­spiel von Trockenstress, der Buchen­woll­schildlaus und Pilzin­fek­tionen (Nectria). Sie führt zu Rinden­ne­krosen, Schleimfluss, Kronen­ver­lichtung und oft zum Absterben älterer Bäume.
In frühen Befalls-Stadien kann durch Verbes­se­rungs­maß­nahmen, wie wässern, düngen oder Boden­be­lüftung die Vitalität verbessert und ein Absterben verhindert werden.